Eine persönliche Reflexion

Das Leben

Zwölf Fotografien, zwölf Stationen. Ein Weg zwischen der Heiligen Schrift und den Momenten, die ich erlebt und fotografiert habe, von der Empfängnis bis zur Ewigkeit.

Als Arzt begegne ich Tag für Tag der Zerbrechlichkeit und dem Wunder des menschlichen Lebens. Diese Bilder sind meine eigenen, aufgenommen mit meiner Familie und an Orten, die ich liebe; die Gedanken, die sie begleiten, entstammen dem Wort Gottes, dem Einzigen, das dem, was wir erleben, wirklich Sinn geben kann.

— Vinnie Cocuzzi
Eine brennende Kerze neben einem Ei, im Dunkeln
Das ist der Bauch meiner Frau mit meiner ersten Tochter.

«Deine Augen sahen mich, als ich noch ungeformt war, und in dein Buch waren sie alle eingetragen, die Tage, die mir bestimmt waren.»

Psalm 139,16

Die Empfängnis ist der Anfang des Lebens. Ein Wunder.
Mutter und Vater zeugen ein Kind, aber es ist Gott, der das Leben erschafft.

Das Leben ist ein Geschenk.

Eine kleine Hand, die einen Arm umfasst, in Schwarz-Weiß
Das ist die Hand meines ersten Sohnes Elia, er war sechs Monate alt, als er im Mutterleib an einer schweren Fehlbildung des Kopfes starb.

«Ich aber vertraue auf dich, HERR; ich sage: Du bist mein Gott. Meine Zeiten stehen in deinen Händen.»

Psalm 31,14-15

Jeder Mensch ist "L(i)ebenswert": wert zu leben, wert geliebt zu werden.

Jeder Tag ist ein Geschenk und kostbar. Wir wissen nicht, wie viel Zeit uns gegeben ist, aber wir können Gott für jeden Augenblick dankbar sein, den er uns schenkt.

Auge mit dem Spiegelbild eines kleinen Mädchens
Hier sieht man das Auge meiner Frau mit dem Spiegelbild meiner Tochter.

Gott spricht: «Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und ich dich liebe.»

Jesaja 43,4

Jeder Mensch ist besonders und kostbar in Gottes Augen, das dürfen wir nie vergessen. Unabhängig von jeder Eigenschaft gibt es keinen Besseren oder Schlechteren, wir sind alle Geschöpfe Gottes und deshalb kostbar und unschätzbar.

Gebirgsketten im Nebel, in Schwarz-Weiß
Das Foto wurde auf dem Monte Generoso aufgenommen.

«Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir.»

Psalm 23,4

Im Leben fehlt es nicht an Schwierigkeiten, der eine früher, der andere später, jeder von uns hat Herausforderungen zu bewältigen. Wer auf Gott vertraut, ist nicht allein und weiß, auf wen er zählen kann. Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken, deshalb sind wir aufgerufen, ihm zu vertrauen, auch wenn wir den Sinn mancher Dinge nicht verstehen.

Eine antike Taschenuhr auf einer Hand, in Schwarz-Weiß
Das Foto zeigt meine Hand mit der Uhr meines Großvaters.

«Wer aber unter euch kann mit Sorgen seines Lebens Länge auch nur eine Spanne zusetzen?»

Matthäus 6,27

Angstprobleme nehmen ständig zu, weil wir unser Vertrauen in die falschen Menschen oder Dinge setzen.

Vertrauen wir auf Gott, so können wir Ruhe und Frieden in ihm finden.

Eine Mutter mit drei kleinen Mädchen hält Händchen am Meer
Das Foto zeigt meine Frau mit unseren drei Töchtern und wurde in San Vincenzo aufgenommen.

«Denn ich, der HERR, dein Gott, fasse deine rechte Hand und spreche zu dir: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!»

Jesaja 41,13

«Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn traut!»

Psalm 34,8

In der Not ist Gott immer bereit, uns zu helfen, wir können sicher sein, dass er uns niemals verlässt, auch wenn seine Wege für unseren begrenzten Verstand nicht immer nachvollziehbar sind.

Panoramablick auf den See und die Berge des Tessins
Das Panoramafoto wurde vom Monte Gambarogno aus aufgenommen.

«Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.»

Psalm 121,2

«Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?»

Psalm 27,1

Der Herr ist der Schöpfer von allem. In Gott kann ich ruhig sein und mich vor nichts und niemandem fürchten. Wenn ich weiß, dass alles unter seiner Kontrolle steht, kann ich jeden Augenblick genießen.

Ein älterer Mann spaziert im Gegenlicht am Strand, in Schwarz-Weiß
Das Foto zeigt einen älteren Mann, der an einem Strand in Ligurien spazieren geht.

«Was ist euer Leben? Ein Dampf seid ihr, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet.»

Jakobus 4,14

Es kommt oft vor, dass wir die letzte Seite der Zeitung lesen, auf der man die Namen und Gesichter derer sieht, die nicht mehr sind. Manche Menschen haben fast ein Jahrhundert gelebt, wer weiß, wie viele Dinge sie erfahren und erlebt haben, und doch erscheint ihr Leben aus der Perspektive der Ewigkeit wie ein Augenblick, die Zeit, eine Seite umzublättern.

Orangefarbener Sonnenuntergang über dem Meer
Das Foto wurde in Pietrasanta aufgenommen.

«…denn der Lohn der Sünde ist der Tod.»

Römer 6,23

«Der Tod ist verschlungen in den Sieg.»

1. Korinther 15,54

Es gibt kein Entkommen, der Tod ist gewiss. Die entscheidende Frage lautet: Was geschieht danach?Was wir heute glauben, hallt in der Ewigkeit wider, was wir in diesem Leben entscheiden, bestimmt, was danach geschieht.

Was glaubst du?

Zwei Hände formen ein Zeichen der Gebärdensprache, in Schwarz-Weiß
Das Foto zeigt die Hände meiner Frau mit einem Zeichen der italienischen Gebärdensprache (LIS). Die Bedeutung ist: „Jesus".

«Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.»

Johannes 3,16

Dieser Vers ist der Mittelpunkt der ganzen Bibel, er fasst die Gute Nachricht zusammen, die das Evangelium vermitteln will, nämlich das Geschenk, das Gott jedem von uns durch Jesus machen will: das ewige Leben.

Eine Hängebrücke, die sich zwischen den Bäumen verliert, in Schwarz-Weiß
Das Foto wurde auf der Hängebrücke zwischen Sementina und Monte Carasso aufgenommen.

Jesus sprach: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.»

Johannes 14,6

Wir alle dürsten und hungern nach Wahrheit.
Aber welche Wahrheit ist das?

Jesus ist die Antwort.

Von der Sonne beleuchtete Schäfchenwolken in blauem Himmel
Das von meinem Balkon in Locarno aus aufgenommene Foto zeigt Schäfchenwolken, beleuchtet vom Sonnenlicht.

Jesus sprach: «Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.»

Johannes 8,12

Wie die Schafe, die zum Hirten gehen, so kann, wer an Jesus glaubt, zum Vater gehen. Das ist eine gewisse Hoffnung für jeden, der das Geschenk des Glaubens empfangen hat.

Mein Wunsch ist, dass auch du an Jesus glauben und jetzt und für immer die Gegenwart Gottes genießen kannst.

Das Leben ist ein Geschenk.